Suvill woarn scho dou

 
 
 
 
 

Nexdes Heimschbiel

 

Samstag, 17. Oktober

 

13.00 Uhr

 

HAMBURGER SV


Nexdes

Auswärzschbiel

 

Sonntag, 04. Oktober

 

13.30 Uhr

 

WÜRZBURGER KICKERS



Alle Informationen zu den Auswärtsfahrten findet Ihr auf der Seite Underwegs

In zwei voll besetzten Reisebussen macht sich unser Fan-Klub in Begleitung des IFC, der Mädels und Anderer am Samstag den 19. Januar 2013 auf den Weg zum kommenden Deutschen Meister,  

 

FC BAYERN MÜNCHEN

Um 10.40 Uhr biegt unsere Mini-Kolonne an der Einfahrt Ronhof auf den Frankenschnellweg Richtung Ostvorstadt ein. Auf bekannter Strecke, tangieren wir die Nachbarstadt nur peripher und ohne besondere Vorkommnisse erreichen wir am Autobahnkreuz Feucht die A9.

Die Stimmung ist locker und entspannt, trotz der nahezu unlösbaren Aufgabe, die auf unser Team zukommt. Durch verschneite Landschaften, bei frostigen minus 5° rollen die beiden Blechkarossen bei immer stärker zunehmenden Verkehr Richtung Süden.

Durch das Altmühltal, an den beiden hoffnungslos überfüllten Rasthöfen Greding und Köschinger Forst vorbei, grüßen im Norden von Ingolstadt die mächtigen Erdölraffinerieanlagen und Kraft- stoffbehälter der Firma Gunvor Group herüber.

Durch die Hallertau mit ihren scheinbar unendlichen Hopfen- feldern erreichen wir kurz nach Mittag den Autobahnrasthof Holledau. Auch hier herrscht drangvolle Enge und so zieht sich die Multifunktionspause doch sehr in die Länge. Nachdem auch noch ein Stau vor der Landeshauptstadt angekündigt ist, fahren unsere Chauffere am Kreuz Neufahrn auf die A92 Richtung Stuttgart.

Sozusagen über den Hintereingang bringen sie uns auf den Gästeparkplatz zur Allianz Arena in Fröttmaning. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt zieht es die Staatsmacht vor, uns aus ihren warmen Bussen heraus zu beobachten. Nur eine Handvoll Berittene (wahrscheinlich die ganz Harten) erwarten uns am Eingang im Norden des Stadions. Zwei Stunden sind es noch bis Spielbeginn, die Tore werden gerade geöffnet, die Kontrollen sind diletantisch lasch und wie immer in München - von Fantrennung keine Spur. Zusammen mit vielen "Roten" erklimmen wir die obersten Ränge des Fußballtempels.

Nach dem unvermeidlichen Imbiss und Fachgesprächen mit einigen der immer zahlreicher ankommenden Kleeblättler, betreten wir den Gästeblock. Hier sind zwar alles Sitzplätze, aber nur die Wenigsten nehmen sie in Anspruch, denn die Plastikschalen sind arschkalt. Zu Spielbeginn werden es etwa 4500 Fürther unter den 71 000 Besuchern sein.

Zum Spiel: Unsere stark ersatzgeschwächte Truppe hat eigentlich von Anfang an keine Chance. Der Rekordmeister erspielt sich in Hälfte eins über ein halbes Dutzend hochkarätiger Torchancen.

Aber erst ein grober Schnitzer vom Hesl ermöglicht dem Tabellenführer nach einer knappen halben Stunde die Führung. Es sagt alles, wenn der Nationaltorhüter auf der anderen Seite bis zur Halb- zeitpause den Ball zwei mal am Fuß hat. Gefühlte 80% Ballbesitz der Bayern, Power Play vor dem Strafraum, unsere Jungs sind hoffnungslos unterlegen.

In der 55. Spielminute dann doch so etwas wie eine Torchance, aber der Stiebi versagt. Nach einer guten Stunde machen die Münchner nach einer Ecke (wieder mal) den Sack zu. Zum Glück schalten die Hauptstädter nun einige Gänge zurück und unsere tapferen Kämpfer können die 0:2 Niederlage bei 0:17 Ecken über die Zeit bringen.

Nach dem Schlußpfiff des Schwaben in Schwarz eilen wir (ziemlich durchgefroren) zu den Bussen, die unsere Fahrer, dankenswerterweise, schon eingeheizt haben. Schnell könnten wir starten, aber eine Mitreisende fehlt. Wenige Minuten später kommt sie angekeucht, sie hat sich verlaufen. Nun also los und überraschenderweise erreichen wir ohne Stau die Autobahn. Die Schnellstraße ist picke-packe voll, aber der Verkehr rollt zügig.

Die Stimmung ist zwar nicht gigantisch (kein Wunder), aber allzu traurig ist niemand, es war ja nichts anderes zu erwarten.

Gut kommen wir durch und nach einer kurzen Pause auf dem Rasthof Greding erreichen wir um 19.45 Uhr an der Ausfahrt Poppenreuth unsere geliebte KLEEBLATTSTADT. Bei minus 7° dürfen wir jetzt noch unsere Pkws vom Schnee befreien und beenden eine (wieder mal) erfolglose Auswärtsfahrt.

 

FRED                                            Bilder