Montag 7.Oktober 2013 

 

 

FORTUNA DÜSSELDORF

Unsere Jahresabschlussfahrt mit dem Wohnmobil führt uns in die Nordrhein-Westfälische Landeshauptstadt zum Fürther Aufstiegstrainer Mike Büskens. 

Am „Tag der deutschen Einheit“ Donnerstag den 3.10. kommen wir gegen 10 Uhr von zu Hause weg und wählen diesmal eine etwas eigenwillige Route. Über Schweinfurt (Stadtbesichtigung) landen wir wieder einmal in der 4000 Einwohner-Gemeinde Schöllkrippen, im äußersten Nordwesten Bayerns gelegen. Der komfortable Wohnmobilstellplatz und die Schmankerl im "Alten Brauhaus" locken uns zum wiederholten Male in die Kleinstadt am Fuße des Hahnenkamms im bayrischen Spessart.

Tags darauf fahren wir auf der A45 nach Norden, an Gießen und Wetzlar vorbei, bei Herborn zweigen wir auf die B255 in den Westerwald ab. Am „großen Weiher“, nahe des Dorfes Seck, nächtigen wir, nach einer genüsslichen 3-stündigen Wanderung auf dem Westerwald-Höhensteig, im Camping-Park Weiherhof. Die Sendung über unsere Färdder Kärwa im Bayrischen Fernsehen lasen wir uns via Laptop natürlich nicht entgehen.

In der Nacht fängt es mächtig an zu schütten und bei anhaltendem Starkregen setzen wir unsere Reise am nächsten Morgen fort. Über kleine Ortsverbindungsstraßen fahren wir durch den hügelichen Westerwald, erreichen nach knapp zwei Stunden die A560 und biegen am Kreuz Bonn/Siegburg auf die A3 Richtung Nordwesten ab. Ziel ist die Domstadt Köln, wo wir auf dem uns bekannten Stellplatz, übrigens direkt am Rhein gelegen, den vorletzten freien Platz ergattern. Samstag und Sonntag bleiben wir hier stehen und besichtigen die Stadt.


Rheinpromenade

Am Montag früh fahren wir nach Düsseldorf zum Hallenbad an der Esprit Arena, baden aber nicht, sondern fahren mit der U-Bahn in die Altstadt und an den Rhein. Bei 18° in der Sonne sitzend, lassen wir uns an der Rheinpromenade Matjes und anderes Fisch-zeug vorzüglich schmecken.

Zufällig treffen wir auf unseren Vorstand nebst Anhängseln die zu viert mit einem Mietauto angereist sind. Um 18 Uhr fahren wir zurück zu unserem rollenden Zuhause, verfassen diese Zeilen und warten auf den Spielbeginn.

Gegen 19.30 Uhr betreten wir den Gästebereich der Arena, die Securitys sind freundlich und nicht übertrieben arbeitswütig, das Angebot an Speisen und Getränken ist absolut ok. Zum Beginn der Partie werden es etwa 100 Kleeblättler und einige Gäste aus verschiedenen Bundesländern sein.

Zum Spiel:

Vorneweg; so ein Spiel darfst du nie und nimmer verlieren!!!

Vor über 30000 Zuschauern spielt unsere Mannschaft die Rot-Weisen nahezu schwindelig! Gefühlte 10:0 Torschüsse, aber nur ein Tor, durch einen fulminanten Freistoß vom Florian Trinks, ist die Ausbeute in der 1.Halbzeit. Viel zu wenig nach dem Spielverlauf!!!

In Hälfte zwei, dreht der Gastgeber innerhalb von drei Minuten das Spiel und stellt dasselbe somit auf den Kopf. Dass das zweite Tor aus glasklarer Abseitsposition erzielt wurde, macht die Niederlage umso bitterer. Kurz vor Schluss sind noch einmal drei gute Chancen zu vermelden, aber nicht mal ein Remis ist uns vergönnt. Verärgert und enttäuscht macht sich das kleine Häufchen der Weiß-Grünen auf den Heimweg.


Unser Übernachtungsplatz

Für uns ist die Nacht um 4 Uhr früh zu Ende, da wir dem Berufsverkehr im Köln/Düsseldorfer Raum entgehen wollen. Über das Kreuz Köln-Ost weichen wir wieder auf die 45er aus, passieren um 6.30 Uhr Siegen im Sauerland und fahren um 7.15 Uhr in den Sonnenaufgang hinein. Am Dreieck Seligenstadt treffen wir wieder auf altbekanntes Terrain und nach 1011 Kilometern am Dienstagmittag um 11.30 Uhr in unserer geliebten KLEEBLATTSTADT ein.

 

FRED + FREDIN