31. Oktober 2014 um 19.30 Uhr in Köpenick bei

 

UNION BERLIN

Um 11 Uhr starten wir am Ronhof, ein paar neue Gesichter sind auch mit an Bord. Wieder sind wir mit dem komfortablen 32-Sitzer unterwegs. Die Stimmung und das Wetter sind gut, der Verkehr mäßig. Vor dem AD Bayreuth/Kulmbach bremst uns die bekannte megalange Baustelle aus.

Wir folgen der A9 Richtung Norden und machen kurz hinter der ehemaligen Zonengrenze die erste Multifunktionspause. Die Strecke führt durchs Windmühlenland Thüringen, zwischen Jena und Gera hindurch, bis nach Schleiz, wo die Autobahn kurz von einer Pappelallee begleitet wird.

Weiter geht es am riesigen Airport Leipzig entlang – wie immer, wenn man hier vorbeikommt, sind keine Flugbewegungen zu erkennen – bis wir beim Rasthof Köcken eine zweite Pause einlegen. Der Pappschachtelwirt (Mc D) wird fleißig besucht. Beim Erleichterungsversuch eines Mitreisenden hinterlässt er im Sanitärbereich einen Kolateralschaden. Gegen 16.30 Uhr erreichen wir das Dreieck Potsdam und zweigen auf den Berliner Ring in östlicher Richtung ab. Kurz vor dem Kreuz Schönefeld haben wir eine Begegnung der besonderen Art: Zugvögel auf dem Weg nach Süden.

Um 17.30 Uhr erreichen wir den ehemaligen Lidl-Parkplatz, der jetzt für die Gästebusse reserviert ist. Unser Vorstand Toni, der vom Bayernspiel aus Hamburg kommt, verstaut sein Reisegepäck im Unterflur. Der kurze, spärlich beleuchtete Fußweg entlang der Wuhle zum Gästeeingang ist uns von vielen Besuchen bestens bekannt, die Securitys sind wie gewohnt sehr freundlich. Im Stadion erwartet uns eine Versorgungsstation mit Steaks und Bratwürsten vom Holzkohlegrill – klasse! Etwa 300 – 400 Kleeblattanhänger warten bei angenehmen 12° auf den Anstoß.

 

Zum Spiel:

 

Vor 18000 Zuschauern erzielt unser Kacper bereits in der 3. Minute das 4. Punktspieltor in der Fremde. Im Verlauf des Spiels verdient sich das Team mit einer sicheren Defensivleistung und mit mehr Torchancen den ersten Auswärtssieg. Schön anzusehen ist der Kampf, der sich meist im Mittelfeld abspielt, nicht immer, auch die vielen Fouls bremsen das Spielgeschehen. In der Schlussphase muss Zulj einen Treffer drauflegen, scheitert aber an Lattenkreuz und gegnerischen Schlussmann. Fazit: Hauptsache drei Punkte.

 

Nach kurzem Abfeiern verziehen wir uns in die Blechkiste, gegen 21 Uhr verlassen wir die Hauptstadt.

Trotz der tollen Stimmung im Bus kehrt bald Ruhe ein. Zwei Pausen unterbrechen die ereignislose Kilometerfresserei und uma halba dreia simmer widdä, nach rund 1000 Kilometern, in unserer geliebten KLEEBLATTSTADT.

 

FRED                                                                                                                                Bilder