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Nexdes Heimschbiel

 

Samstag, 17. Oktober

 

13.00 Uhr

 

HAMBURGER SV


Erschdes

Auswärzschbiel

 

Freitag, 25. September

 

18.30 Uhr

 

ERZGEBIRGE AUE



Alle Informationen zu den Auswärtsfahrten findet Ihr auf der Seite Underwegs

Am Freitag den 02. März 2012 gegen 10.30 Uhr starteten 2 Mitglieder unseres Fan-Klubs und ein Gast im Privat-Pkw nach

 

DUISBURG

Wohl wissend, was uns auf der A3 alles erwarten könnte, war der relativ frühe Start mit Bedacht gewählt: endlose Lkw-Schlangen, Berufsverkehr am Freitagnachmittag, der Verkehrsmoloch am Frankfurter Kreuz und rund um Köln, nicht zu vergessen die Baustellen, vor allem die megalange bei Würzburg/Heidingsfeld.

An der Einfahrt Erlangen/Eltersdorf geht's auf die A73 Richtung Norden und nach zwei Kilometern am AK Fürth/Erlangen auf die A3 Richtung Frankfurt. Bei überraschend wenig Verkehr passieren wir Würzburg, Aschaffenburg, Offenbach und Frankfurt. Durch die Ausläufer des Taunus bringt uns die A3 weiter Richtung Nordwesten. Nach 300 Kilometern zügiger Fahrt kommt die Meldung via Verkehrsfunk: vier Kilometer Stau vor dem Autobahnkreuz Köln-Ost.

Ein Rastplatz kommt uns gelegen, wir fahren ab, machen kurz Mittagspause, studieren die Karte und entscheiden: Augen zu und durch, es gibt keine vernünftige Alternative und Zeit haben wir ja noch genug, es ist jetzt 13.30 Uhr. Der Verkehr wird immer dichter und langsamer, am AD Heumar ist Stillstand. Aber nach gut 30 Minuten sind wir durch und auch der zähflüssige Verkehr vor Leverkusen macht nicht wirklich Probleme.

Nach 5-stündiger Fahrt und 460 Kilometern verlassen wir die A3 an der Ausfahrt 15 Duisburg/Wedau.Ein kurzer Umweg führt uns zur bekannten Tanke, 45 Liter Sprit für 75 Euro sind eigentlich nicht mehr so lustig, aber was willste machen. Gleich um die Ecke gibt es in einem Anglerladen – da hätte es auch einiges für den Andy gegeben – die immer nötige Ansichtskarte.

Weiter zum Wedau-Stadion, das jetzt "Schauinsland Reisen-Arena" heißt. Zweifellos ist der Name noch beknackter als "Trolli-Arena".Viel ist noch nicht los und leicht finden wir einen günstig gelegenen, kostenlosen Parkplatz in der Nähe des Gästeeingangs. Zum Biergarten an der Wedau ist es auch nicht weit und so genießen wir, bei 16 Grad in der Sonne auf der Terrasse sitzend, ein dunkles Kaltgetränk zum Spottpreis von 4,50 Euro.

Es dauert nicht lange und drei weitere Mitglieder (die sich morgen die Niederlage der Bayern in Leverkusen ansehen werden) unseres Fan-Klubs kommen dahergeschlendert. Nun sind wir also schon zu sechst.

Ca. 100 – 150 Kleeblatt-Fans (leider nicht 400 wie in der Presse zu lesen) haben sich im Gästeblock - der den wunderschönen Namen "duisport logport Ecke " trägt - eingefunden, schon etwas mager für einen Tabellenführer. Mehrere Anhänger der SpVgg aus dem Westen konnten wir begrüßen und über Neuigkeiten aus Fürth informieren.

Die Stadt mit den größten Binnenhafen Europas beherbergt über 485 000 Einwohner, mehr als vier Mal soviel wie unsere Kleeblattstadt und bringt nicht mal 10 000 Fans auf die Beine. Vor diesem Hintergrund sind die Zuschauerzahlen im Ronhof gar nicht mal sooo schlecht.

 

Zum Spiel: es war kein schönes, was aber auch nicht unbedingt zu erwarten war. Viel Kampf und Krampf, aber unsere Truppe stellte sich und hielt voll dagegen. Man muss schon zugeben, daß die "Zebras" ein paar Torchancen mehr als unsere Mannschaft hatten, aber es kam wie es kommen mußte: die erste eigene Torgelegenheit in der 2. Halbzeit, 15 Minuten vor Schluss, verwandelt Olli Occean zum 1:0 und der Zille macht in der Nachspielzeit den Sack zu, 2:0 Sieg.

Die Mannschaft kommt an den Zaun, bedankt sich für die Unterstützung und es wird kurz abgefeiert. Im sicheren Wissen, daß wir an diesem Wochenende nicht mehr von der Tabellenspitze verdrängt werden können, gehts zurück zum Auto, 5 Stunden Fahrt liegen noch vor uns.

Die Zuschauermassen haben sich inzwischen verlaufen, nur ein paar freundliche Meidericher wünschen uns eine gute Heimfahrt, danke! Schnell sind wir wieder auf der A3 und zügig gehts bei dichtem Verkehr und ständigen Nieselregen Richtung Heimat. Neben einem Audi A8 mit ERH-H, der uns überholt, haben wir auch PKW aus BN, GL und NEA kurz nach Duisburg mit Aufklebern der SpVgg gesehen – wir werden doch mehr!

Nach knapp drei Stunden erreichen wir die bekannte Raststätte im Spessart, wo einer der Mitfahrer seine Ansichtskarten im Briefkasten entsorgen möchte. Aber es ist keiner mehr da, Pech gehabt! Dafür ist der Rastplatz mit Lkws und Reisebussen hoffnungslos überfüllt. Gut daß keiner von uns aufs Örtchen muß, denn da stehen die Massen in langen Schlangen an. Wir flüchten und quetschen uns zwischen den zahllosen, kreuz und quer stehenden 40-tonnern zurück auf die Autobahn. Weiter durch Dunkelheit, Regen und zunehmenden Nebel. Die Temperatur geht auf zwei Grad zurück, Glättegefahr!

Jedoch, ohne besondere Zwischenfälle erreichen wir an der Ausfahrt Ronhof, um "halba ans", unsere geliebte KLEEBLATTSTADT und beenden eine zwar anstrengende, aber auch erfolgreiche 14-stündige über 900 Kilometer lange Tabellenführerauswärtsfahrt.

 

FRED & Klaus